Beratung  und Begleitung- 
Professionell und einfühlsam.

 

"Der Tod beendet das Leben, aber nicht die Liebe!

Die Trauer ist ein Ausdruck, wie sehr wir den Verstorbenen liebten und noch immer lieben. 
Die Trauer will, dass die Liebe weitergeht - über den Tod des geliebten Menschen hinaus."

(Roland Kachler)


Trauer ist ein natürlicher Lebensausdruck und die Reaktion des Herzens und der Seele auf schmerzliche Abschiede und Verluste. 

Sie kann so starke Gefühle in uns auslösen, dass wir uns in unserem Leben entwurzelt, tief verzweifelt, einsam und haltlos fühlen können. 


Oft finden wir keinen Sinn mehr in und mit unserem bisherigen, eigenen Lebenskonzept. 


Auch die Gesellschaft und unser soziales Umfeld mit ihren hohen Leistungsansprüchen lassen vielfach nicht genügend Raum zum Trauern und verlangen, dass wir schnell wieder funktionieren. 


Es braucht Zeit und Verständnis, sich in dieser grundsätzlich veränderten Lebenssituation wieder selbst zu finden. 
Denn es ist eben nichts mehr so, wie es war.

Verlust kann erlebt werden durch

- Tod eines Menschen oder eines geliebten Tieres
- Trennung oder Scheidung
- Krankheit
- Verlieren von Heimat, Arbeit oder von Lebensperspektiven


Unsere Trauer ergreift uns umso tiefer, je enger wir dem Menschen, dem Tier, dem Gegenstand oder dem Lebensentwurf verbunden waren.

Doch Trauer ist weder eine Krankheit, noch ein Zeichen von Schwäche. Ganz im Gegenteil. 

Die Fähigkeit zu trauern hilft uns, einen schmerzlichen Verlust in unsere Lebensgeschichte zu integrieren und mit dem Verlorenen in einer sich verändernden Form verbunden zu bleiben. 


Phasen der Trauer

1. Phase des Nicht-Wahrhaben-Wollens (Schock und Verleugnung)

Diese Phase kann von einigen Stunden bis zu Monaten dauern. Die Nachricht des Todes kann gefühlsmäßig nicht nachvollzogen werden. Man ist wie erstarrt, im Schock oder reagiert mit Gefühlsausbrüchen. 


2. Phase der aufbrechenden Gefühle

Gefühle der tiefen Verzweiflung, der Angst und Hilflosigkeit, der Einsamkeit, der Schuld, aber auch der Wut auf den Verstorbenen und sich selbst wechseln sich hier ab. Gleichzeitig können massive körperliche Begleiterscheinungen wie Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, Appetitverlust, Verdauungsprobleme und Konzentrationsstörungen auftreten.
Diese Phase kann so lange anhalten, bis der Betroffene den Tod akzeptieren lernt.


3. Phase der langsamen Neuorientierung

Der Trauernde findet eine neue Art der Beziehung zu dem Verstorbenen. Alte Aktivitäten werden wieder aufgenommen. Er kann sich ohne starken seelischen Schmerz an den Verstorbenen erinnern und entwickelt ein neues Selbstwertgefühl.


4. Neues inneres Gleichgewicht

Der Trauernde hat einen neuen Sinn im Leben gefunden. Ein neues seelisches und körperliches Gleichgewicht wird empfunden. Er hat eine positive Einstellung zu sich selbst, den eigenen Fähigkeiten und der bevorstehenden Zukunft entwickelt.


Die einzelnen Trauerphasen können sich überlappen, zusammenfallen oder sich miteinander vermischen, genau so, wie auch die Reihenfolge anders verlaufen kann.
Die Trauerverarbeitung verläuft nicht kontinuierlich, sondern es gibt Fortschritte und Rückschritte. Vor allem an Geburtstagen, Jahrestagen und Feiertagen treten oft Schwankungen der verschiedenen Gefühle auf.

Um die Wunde des Verlusts heilen zu lassen, sollte jeder Trauernde es zulassen, diese Phasen zu durchleben.

Was ist Trauerbegleitung?

Trauerbegleitung bedeutet, Sie in den einzelnen Phasen der Trauer auf Ihrem ganz persönlichen, individuellen Weg im Leben ein Stück weit zu begleiten. 

Das kann helfen, Gefühle besser zu verstehen und Trauer anzunehmen, mit der Abwesenheit des Geliebten leben zu lernen, der Liebe eine neue Ausdrucksweise zu verleihen, Lebensenergie zurück zu gewinnen und das Leben neu auszurichten. 


Wann ist Trauerbegleitung sinnvoll?

Wenn Sie gerne Unterstützung bei der Trauerarbeit haben möchten, beispielsweise jemanden, dem Sie von Ihrem Schmerz erzählen können, so oft Sie wollen, ohne den Kommentar zu hören: "Du musst jetzt endlich mal darüber hinwegkommen."

Wenn Sie aus dem Schmerz herauskommen wollen aber keinen Weg sehen, das zu schaffen.

Wenn Sie länger als 4 Wochen Beruhigungsmittel und Schlafmittel nehmen, zuviel Alkohol zu sich nehmen oder zu wenig essen.

Es ist natürlich, wenn Ihnen Gedanken, sich das Leben zu nehmen, durch den Kopf gehen. Doch wenn Sie andauernd damit umgehen, sollten Sie die Chance wahrnehmen, sich mit einer anderen Person darüber zu unterhalten, ob wirklich alles ausweglos ist. 

 

In geschützter Umgebung, außerhalb der eigenen 4 Wände oder bei Ihnen zu Hause können Sie mit mir über das Erlebte und Ihre Trauer sprechen. 

Über Ihren Schmerz, Ihre Angst, Ihre Verzweiflung, Ihre unendliche Einsamkeit, Ihre Sehnsucht ebenso wie auch über Ihre eventuell vorhandene Wut. 

Durch das intensive Auseinandersetzen mit dem Geschehenen kann die Kraft entstehen, sich der Trauer zu stellen und sich trotzdem dem Leben zuzuwenden.

Ich werde Sie auf diesem Weg unterstützend begleiten. 



Dauer der Trauerbegleitung

Eine Beratungsstunde dauert, je nach Vereinbarung,  60 Minuten oder 90 Minuten.


Was kostet Trauerbegleitung?

Zunächst: Trauerbegleitungen werden nicht von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen bezahlt.

Über die Dauer der Beratung und die Häufigkeit der Termine entscheiden Sie selbst.
Sie haben nach jedem Gespräch die Möglichkeit zu entscheiden, ob Sie weitere Gesprächstermine vereinbaren möchten

Die Trauerbegleitung orientiert sich an Ihren individuellen Bedürfnissen und Ihrer ganz persönlichen Situation.

Die Gespräche finden in einer entspannten Atmosphäre in meinen angenehm gestalteten Räumlichkeiten statt oder nach Vereinbarung auch bei Ihnen zuhause.


Preise auf Anfrage.

Das Erstgespräch zum Kennenlernen ist kostenfrei.


Beratung per Email oder Skype

Ich biete Ihnen nach Absprache auch die Möglichkeit, eine Beratung über Email oder Skype zu gestalten, wenn Sie z.B. kein direktes Gespräch möchten oder es zeitlich zu keinen Vor-Ort-Terminen reicht. 

In diesem Fall findet eine individuelle Honorarvereinbarung statt.


Kooperationspartner

Ich stehe fortlaufend auf Basis meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Trauer- und Sterbebegleiterin mit dem Hospiz der Gezeiten in Bad Friedrichshall
 (www.hospiz-der-gezeiten.de) im fachlichen Austausch.